| Im Pannonikum in jüngerer Zeit nur subruderal. | ||||||||||||
| Verwechslungsträchtige Art. | ||||||||||||
| Bei einem historischen Herbarbeleg von der steirischen Seite des Warschenecks (Totes Gebirge, 19. Jh.; vgl. Wallnöfer 2006) könnte eine Fundortsverwechslung unterlaufen sein. | ||||||||||||
| Das österreichische Areal der seltenen Art anmooriger Feuchtwiesen scheint kaum eingeengt, die Populationen sind aber sehr klein. | ||||||||||||
| In den Tieflagen der Alpen starker Rückgang und gefährdet. | ||||||||||||
| Das letzte österreichische Vorkommen in einem Flachmoor bei Nauders wurde 1980 das letzte Mal beobachtet. Bei Seefeld schon lange erloschen. | ||||||||||||
| Seit jeher seltene Art von Zwischenmooren und Schwingrasen. | ||||||||||||
| Die Verbreitung in Österreich ist unzureichend bekannt. | ||||||||||||
| Standorte wegen Entwässerung, Nährstoffeintrag, Verbrachung und Unterwanderung durch Torfmoose vor allem in Tieflagen weiterhin im Rückgang. | ||||||||||||
| Die meisten Vorkommen gibt es noch, auch einige neuere Funde. Gefährdungsursachen sind die Veränderungen der Säume und Wiesen in Waldrandlage. | ||||||||||||
| Charakterart naturschutzfachlich hochwertiger Nieder- und Übergangsmoore. Große Vorkommen sind meist geschützt, viele kleine Restpopulationen sind aber hochgradig bedroht. | ||||||||||||
| Außer Carex digitata s.str. wird aus Österreich auch C. pallidula angegeben (Koopman & al. 2016). Ihr taxonomischer Wert ist allerdings umstritten. | ||||||||||||
| Inneralpin in den Hochlagen noch stabile Populationen. | ||||||||||||
| Im westlichen und nördlichen Alpengebiet stark gefährdet. | ||||||||||||
| In den Hochlagen weitgehend ungefährdet. In Tieflagen hochgradig gefährdet bzw. bereits erloschen. | ||||||||||||
| In der Böhmischen Masse nur als Alpenschwemmling bei Wernstein am Inn (Hohla 2013). | ||||||||||||
| Bedroht durch Klimwandel: bei kürzerer Dauer der Schneebedeckung können sich Schneetälchen zu Krummseggenrasen entwickeln. | ||||||||||||
| Seltene Art trockenwarmer Laub- oder Föhrenwälder. | ||||||||||||
| Sehr seltene Art von Zwischenmooren. | ||||||||||||
| Im Alpengebiet nur am Nordostrand. | ||||||||||||
| Im Pannonikum abseits der Kalkhügelländer gefährdet. | ||||||||||||
| Rezent eine kleine Population auf Rohhumusansammlung in einer Senke auf dem Plateau des Toten Gebirges (Diewald & al. 2005). In Nordtirol ehemals Alpenschwemmling aus dem Engadin, heute verschollen. | ||||||||||||
| Im Alpengebiet abseits des Alpenostrandes gefährdet. | ||||||||||||
| Taxonomischer Wert fraglich. | ||||||||||||
| Auch subruderal. | ||||||||||||
| In den Tieflagen der Alpen gefährdet. | ||||||||||||
| Die Verbreitung der beiden neuerdings unterschiedenen Sippen (vgl. Míguez & al. 2017, 2018, Meierott 2019) ist in Österreich noch unzureichend bekannt. | ||||||||||||
| Im westlichen Alpengebiet gefährdet. | ||||||||||||
| Tschechische Autoren unterscheiden Carex otomana als selbstständige Art und geben sie auch unmittelbar an der Grenze zu Niederösterreich an (Řepka & Grulich 2014, Němec 2021). | ||||||||||||
| Auch (sub)ruderal. Im Alpengebiet abseits des Alpenostrandes nur synanthrop. Die var. suzae, die aus den Wiesen des Marchtals (Niederösterreich) angegeben wurde, ist eine Ökomorphose wechselnasser und wechselfeuchter Standorte. | ||||||||||||
| Status als beliebte Teichpflanze oft unklar, rezent auch Ruderalvorkommen. | ||||||||||||
| Die Angabe eines historischen Herbarbelegs aus Oberösterreich (Wallnöfer 2006) beruht offenbar auf einer Fundortsverwechslung. | ||||||||||||
| Auch subruderal. | ||||||||||||
| In Österreich nur im Fugnitztal bei Hardegg. | ||||||||||||
| Im Alpengebiet in den Tieflagen gefährdet. | ||||||||||||
| In Nordtirol selten. | ||||||||||||
| Das isolierte Vorkommen am Murufer bei Graz ist seit langem verschollen. Auch subruderal. | ||||||||||||
| In Wäldern, auch Sekundärvorkommen an Forststraßen und Rückewegen. | ||||||||||||
| Im Alpengebiet nur bei Fließ im Oberinntal (K. Pagitz & al., pers. Mitt.). Die historische Angabe für Oberösterreich ist irrig. | ||||||||||||
| In den westlichen Alpengebieten, abgesehen vom Rheintal, stark gefährdet. | ||||||||||||
| Die Vorkommen auf der Saualm (Kärnten) sind stabil. In der Steiermark sind fast alle Vorkommen noch vorhanden, ein Bestand wurde durch einen Windpark vernichtet. Zwei bestätigte Wuchsorte in Nordtirol. | ||||||||||||
| Trotz Massenbeständen am Neusiedler See und in Teilen Kärntens insgesamt gefährdet. An Seen ist die Art auf ungestörte Flachufer angewiesen. | ||||||||||||
| Im westlichen Alpengebiet gefährdet. | ||||||||||||
| Am Originalstandort heute durch höherwüchsige Grabenpflanzen (Schilf, Brennessel, Rubus sp.) bedroht, in der Vergangenheit auch durch Zerstörung der Gewässerstandorte (Halbritter & Stingl 2004, Stingl 2010). Ableger vom Originalstandort an zwei nahe gelegenen Bächen ausgebracht, dort etabliert (R. Stingl, pers. Mitt.). | ||||||||||||
| Nur im Neusiedlersee-Gebiet, am Nord- und Westufer des Neusiedler Sees aber möglicherweise ausgestorben. | ||||||||||||
| Art der FFH-Richtlinie, Anhang II und IV. Starke Populationsschwankungen je nach Art der Teichbewirtschaftung. | ||||||||||||
| Unzureichend beachtete Sippe. | ||||||||||||
| Im Alpengebiet in den Tieflagen gefährdet. | ||||||||||||
| Vgl. Bureš (1998). | ||||||||||||
| Im Alpengebiet in den Tieflagen gefährdet, in den Hochlagen noch stabile Populationen. | ||||||||||||
| Rezent nur mehr wenige Fundorte in Zwischen- und Niedermooren. | ||||||||||||
| Im Alpengebiet in den Tieflagen stark gefährdet. | ||||||||||||
| Primärvorkommen weitgehend vernichtet, heute vor allem an Sekundärstandorten. | ||||||||||||
| Im westlichen Alpengebiet gefährdet. | ||||||||||||
| Nur an offenen Stellen im Schilfgürtel des Neusiedler Sees. | ||||||||||||
| Am Bodensee, im Klagenfurter Becken und im Südöstlichen Vorland indigen, sonst verschleppt, zum Teil auch angesalbt. | ||||||||||||
| Im Seewinkel (Burgenland) sehr wenige aber teilweise individuenreiche Populationen. Die historische Angabe aus Nordtirol (Handel-Mazzetti 1949, 1957) erscheint fraglich. | ||||||||||||
| Im Alpengebiet nur ehemals am Bodensee (Pagitz 2005). | ||||||||||||
| Rezent nur noch zwei Vorkommen im Donautal bei Wien. | ||||||||||||
| Lokal in Sukzessionsstadien in Zunahme, mittelfristig trotzdem gefährdet. | ||||||||||||
| Im Pannonikum außerhalb des Neusiedlersee-Gebiets stark gefährdet. | ||||||||||||
| Auch subruderal. Im Pannonikum außerhalb des Seewinkels stark gefährdet. | ||||||||||||
| Auch subruderal. | ||||||||||||
| Im Alpengebiet in den Tieflagen gefährdet. | ||||||||||||
| Im Alpengebiet in den Tieflagen gefährdet. | ||||||||||||