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Quercus petraea s. lat.:  



Daten aus der Exkursionsflora für Österreich, Liechenstein, Südtirol (S. 468)
Name:Quercus petraea (s. lat.)
Synonyme:Quercus sessiliflora
Deutscher NameTrauben-Eiche
Weitere Namen:Winter-Ei., ʺStein-Ei.ʺ
Familie:FagaceaeWinterknospen
Familie deutsch:Buchengewächse
Höhe/Größe:H: 10–30(40) m
Lebensdauer:♄ holzig
Lebensformentyp:Makrophanerophyt
Blühmonate:April–Mai
Standorte:Wälder, bestandbildend oft mit Hainbuche u./od. Zerr-Eiche u. a.; mßg trockene bis frische, basische bis saure Böden; Tiefwurzler, Halblichtholz; mßg ausschlagfähig
Höhenverbreitung:coll bis u’mont
Häufigkeit/Verbr.:hfg
Länder:Alle Länder
Ethnobotanik:Auch forstlich kult. Wertholz; ArzPf (Rinde)
Gefährdungsstufe: Im Alp u. nVL  VU  gefährdet
Floristischer Status:Indigen/Archäophyt
Naturschutz:
Anmerkung:HöchstA 500–800 J.; Bildet nicht slt Hybriden mit Stiel-Ei. / Quercus robur u. Flaum-Ei. / Quercus pubescens. Die als „Quercus dalechampii“ (Quercus petraea subsp. dalechampii, inkl. Quercus polycarpa = Quercus petraea subsp. polycarpa) bezeichneten Populationen (LB etwas ledrig; Cupula-Schuppen mit d’braunem Höcker; bes. im südöstl. Ö) zeigen vermutlich hybridogene Introgression vonseiten der südosteuropäisch-südwestasiatischen subsp. medwediewii (= Quercus iberica). (Mit der aus S-Italien beschriebenen „echten“ Quercus dalechampii haben diese Populationen wohl nichts zu tun.)

Pflanzenfotos von Stefan Lefnaer
Version 18.08.2021
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