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Herniaria glabra:  



Daten aus der Exkursionsflora für Österreich, Liechenstein, Südtirol (S. 332)
Name:Herniaria glabra
Synonyme:
Deutscher NameKahl-Bruchkraut
Weitere Namen:Harnkraut
Familie:Caryophyllaceae
Familie deutsch:Nelkengewächse
Höhe/Größe:H: 1–2 cm; G: 5–20(30) cm ∅
Lebensdauer:➀ einjährig – ♃ ausdauernd
Lebensformentyp:Therophyt–Hemikryptophyt
Blühmonate:Juli–September
Standorte:Trockene, sandige Stellen, Schwemmsand an Bächen u. Flüssen, trockene Ruderalstellen (Pflasterritzen, Bahnhöfe), Äcker, Brachen; kalkmeidend
Höhenverbreitung:coll–mont
Häufigkeit/Verbr.:zstr
Ethnobotanik:ArzPf (Kraut), Homöop.
Naturschutz:
Anmerkung:Die für das Gebiet angegebenen Unterarten subsp. glabra u. subsp. nebrodensis (H. microcarpa) sind taxonomisch sehr zweifelhaft.
Daten aus der Roten Liste 2022
Verbreitung:
Herniaria glabra
Kahles Bruchkraut
Areal: Euras (Hol)
B
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St
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nT
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H
Gefährdung:
Herniaria glabra
Kahles Bruchkraut
AT
AL
BM
NV
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A
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LC
LC
LC
RE, n
LC
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Die stark gefährdeten Primärvorkommen liegen bach- und flussbegleitend über Schwemmsanden. Sekundär besiedelt die Art ein breites Spektrum sandiger Standorte und häufig auch Pflasterritzen. In diesen Habitaten ist die Art in Ausbreitung und ungefährdet. Ehemals auch in Äckern.

Pflanzenfotos von Stefan Lefnaer
Version 03.12.2022
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